DIY Adventskalender „Geschenke unter dem Weihnachtsbaum“

Lieber Weihnachtsnarr,

Mit diesem selbstgemachten Adventskalender möchte ich mit Dir in die Weihnachtszeit starten. Von Anfang an bekam mein Lieblingsmann jedes Jahr einen selbstgefüllten Kalender, der ihm das frühe Aufstehen während der Adventszeit hoffentlich ein bisschen leichter macht. Ich selbst freue mich immer wie ein kleines Kind, wenn ich ein Türchen am Morgen öffnen kann. Dieser Kalender ist sehr schlicht, was mir umso besser gefällt, da Weihnachtsdeko & Co schon genug Aufmerksamkeit auf sich ziehen werden. Außerdem ist der Adventskalender an sich in weniger als 5 Minuten fertig, etwas mehr Zeit brauchst Du fürs Befüllen der Päckchen. frau friemel zeigt Dir gerne, wie’s geht.

Schwierigkeitsgrad: leicht

Was Du für den Adventskalender brauchst:

adventskalender_1_materialienMaterial:

  • eine große Pinnwand
  • kleine Geschenktüten aus Papier (z.B. von IKEA oder dm)
  • Wäscheklammern
  • grünen Wollfaden
  • rote Reißzwecken
  • Stempel inklusive Stempelkissen
  • weihnachtliches Washi Tape

Alternativ auch:

  • Servietten
  • Geschenkband

Werkzeug:

  • Schere

Das Füllmaterial für den Adventskalender ein Beispiel für Männer

Ich befülle den Kalender jedes Jahr anders. Meist eine Mischung aus weihnachtlichen Süßigkeiten, Kosmetikartikeln in Probiergrößen und anderen Kleinigkeiten wie Müsliriegeln oder Hustenbonbons (sehr gefragt in der kalten Winterzeit 🙂 ). Dieses Jahr besteht der Löwenanteil aus einer Lego Star Wars Figur einem „Stormtrooper“, der sicher bei vielen Männern gut ankommen würde. Wenn es ums zusammenbauen geht, werden diese ja gerne mal wieder zum Kind. Die einzelnen Teile werden so auf die Adventszeit aufgeteilt, dass jeden 2. Tag eine Seite der Anleitung, die auch mit im Päckchen liegt, zusammengebaut werden kann. Neben Schokolade packe ich seit dem letzten Jahr auch immer ein kleines weihnachtliches Sprüchlein mit ins Päckchen. Dieses kann persönlicher Natur sein und/oder ein kleines Gedicht sein. Schöne Beispiele findest Du im Internet, z.B. hier.

fuellung_advntskalender_1

Jetzt geht’s los:

  1. tannenbaum_pinnwandAls erstes nimmst Du die Pinnwand zur Hand und stichst mit den roten Reißzwecken die Form eines Weihnachtsbaumes nach.
  2. Nun fährst Du mit dem Wollfaden die Reißzwecken ab und machst an jeder eine Schlinge zum zusätzlichen Halt, sodass ein Tannenbaum entsteht. An der letzten Reißzwecke verknotest du das Ganze.

Jetzt hast du den Kalender an sich auch schon fertig. Es ist ein weihnachtlicher Tannenbaum mit roten Kugeln. Ist der nicht niedlich?

Tipp: Hier kannst Du kreativ werden. Man kann das Ganze auch ein bisschen mehr auf Hipster trimmen 🙂 . So kannst Du auch einen neonfarbenen Faden nehmen und diesen kreuz und quer mit Hilfe von Reißzwecken oder Pinnnadeln auf der Pinnwand verteilen. Es muss ja keine konkrete Form sein.

  1. Hier beginnt der etwas mühsamere Teil. Befülle Deine Papiertüten mit den Sütueten-befuellenßigkeiten und Co. Ich habe für die besonderen Tage wie Nikolaus die Papiertüten mit einem Weihnachtsmannmotiv von IKEA genommen und für die anderen die braunen. Spontan kam mir die Idee auch noch kleine Päckchen aus Servietten zu packen, die dann später Geschenke unter dem Weihnachtsbaum andeuten sollen. Das Ganze habe ich jeweils mit der Nummer des Tages bestempelt und mit Washi Tape verschlossen.
  2. Wenn Du fertig gepackt hast, kannst du die Päckchen mit Hilfe der Wäscheklammern an den Weihnachtsbaum hängen. Zusätzlich habe ich noch Reißzwecken zur Befestigung genutzt und die gepackten „Geschenke“ kamen unter den Baum.

Adventskalender Tannenbaum

Nun hast Du es geschafft. Schwer ist das wirklich nicht, auch wenn das Packen ein bisschen Muse in Anspruch nimmt, aber für die Liebsten macht man das ja gerne. Leider sieht man jetzt erstmal nicht mehr viel vom Tannenbaum, was natürlich von der Päckchengröße abhängig ist. Aber mit jedem Tag wird wieder ein Stückchen von ihm zum Vorschein kommen. Ich freu mich drauf.

Das reicht Dir noch nicht? Du brauchst noch mehr Ideen zum Basteln eines Adventskalenders? Dann schau doch kommende Woche gerne noch einmal auf dem Blog vorbei 😉 .

Deine frau friemel

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